Automatisch abspielen, aber mit Kopfhörern
Wörter anhören
Wörter anhören über die automatische Wiedergabe ist bequem, und genau deshalb wird es leicht zur Geräuschkulisse. Die Stimme in DeutschSprechen spricht die Karten nacheinander. Kopfhörer auf. Nicht der Lautsprecher in der Bahn, nicht die Küche, in der jemand anders zuhört. Automatisch abspielen heißt: du musst nicht jedes Mal tippen. Es heißt nicht: du musst nicht mehr sprechen.
Ich lasse eine Handvoll laufen. Acht, zehn. Dann aus. Die ganze Bibliothek im Hintergrund ist Radio ohne Satz.
Was die Stimme tut
Sie spricht das Wort und den Beispielsatz, soweit die Karte einen hat. Emoji lässt sie aus. Du kannst mitlesen oder die Augen zu machen, wenn du das Stück schon kennst. Neue Karten höre ich mit offenen Augen, einmal, und sage den Satz danach selbst. Wörter anhören ohne dieses Nachsprechen bleibt passiv. Passiv ist die Tür. Der Mund ist der Raum.
Die Lautstärke so, dass du dich später selbst hörst, wenn du nachsprichst. Zu leise, und du füllst die Lücken aus dem Kopf. Zu laut, und die Leute neben dir lernen mit. Kopfhörer lösen beides.
Danach zwei, nicht alle
Zwei Sätze laut, aus dem, was gerade lief. Die anderen dürfen geblieben sein, wo sie sind. SRS holt die fälligen ohnehin. Automatisch abspielen ersetzt das Wischen nicht. Noch einmal oder ich kenne es entscheidest du bei den Karten, nicht während die Stimme weiterläuft. Wenn du während der Wiedergabe „kenne ich“ tippst, ohne den Satz gesagt zu haben, lügt der Abstand. Lieber anhalten. Zwei laut. Dann meinetwegen weiter, oder Schluss.
Über zwanzig fällige: die Wiedergabe nur für einen Teil, nicht als Mut, alles heute zu hören. Hören ist schneller als sagen. Der Stapel schrumpft davon nicht ehrlich.
Wann ich es anmache
In der Bahn, Kopfhörer, eine Station lang. Vor dem Schlafen nur Sätze, die der Mund schon hatte. Neue Wörter im Dunkeln werden morgens zu einer falschen Sicherheit. Beim Kochen gar nicht, wenn die Hände und der Topf lauter sind als der Satz. Wörter anhören braucht eine Stelle, an der du einen Satz danach sagen kannst. Sonst verschieb den Knopf.
Das Widget zeigt die Zahl. Die Wiedergabe zeigt sie nicht. Ein Blick vorher, damit du weißt, ob acht reichen oder ob du nur zwei neue hören solltest. Neue und stumm, nur angehört, lege ich nicht als bekannt ab.
So findest du es: automatische Wiedergabe. Hören und danach sagen: vor dem Schlafen.
Der Knopf ist nicht die Übung
Wörter anhören ist fertig, wenn zwei Sätze draußen waren. Automatisch abspielen darf dann aus sein, auch wenn die Liste weiterginge. Ich habe früher die ganze Sammlung laufen lassen und abends nichts behalten außer dem Gefühl, dabei gewesen zu sein. Dabei gewesen ist kein Abstand. Acht Karten, zwei laut, Kopfhörer ab. Der Rest morgen. Die Stimme ist geduldig. Du musst nicht mithalten, bis sie fertig ist. Sie wird nie fertig, wenn du ihr die Bibliothek gibst. Gib ihr eine Handvoll. Die fälligen zuerst. Dann deine Stimme, einmal, denselben Satz. Wenn ein Laut kippt, Mikrofon, drei Wiederholungen, nicht die Wiedergabe noch einmal von vorn. Kopfhörer bleiben der höfliche Teil. Der laute Teil bist du, kurz, an einem Ort, an dem das niemanden stört. In der Bahn nur hören. Zu Hause die zwei Sätze. So bleibt automatisch abspielen ein Werkzeug und wird keine Sendung, die du nebenher laufen lässt, während der Stapel wächst. Acht Karten, zwei laut, Kopfhörer ab. Der Rest hat morgen Zeit. Die Stimme auch. Zwei Sätze laut reichen. Die Bibliothek nicht. Kopfhörer auf, Mund danach, dann aus.
DeutschSprechen spricht die Karten vor. Wörter anhören zählt, sobald du zwei davon selbst sagst. Kopfhörer auf. Dann der Mund. Dann aus.